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Gayguide für die Szene in Oldenburg und Umgebung
Infos über Oldenburg
Das queere Nachtleben in Oldenburg ist überschaubar und konzentriert sich auf eine feste Adresse: das Alhambra in der Hermannstraße, ein selbstverwaltetes Aktions- und Kommunikationszentrum. Hier finden die beiden etablierten queeren Partyreihen der Stadt statt, beide getragen von Vereinen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern statt von kommerziellen Veranstaltern.
Die Rosa Disco gilt als größte queere Party Oldenburgs und läuft seit den späten 1980er-Jahren. Organisiert wird sie vom Verein Na Und und findet mehrmals im Jahr an einem Samstag statt. Willkommen sind Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und inter* Menschen sowie alle, die mit ihnen feiern wollen; an den Plattentellern stehen DJs und DJanes mit einem Mix aus Dance, Charts, House und Klassikern. Mit den Einnahmen finanziert der Verein das queere Zentrum in der Ziegelhofstraße und weitere Projekte.
Die Männerfabrik findet jeden dritten Samstag im Monat statt und richtet sich an Männer. Gegründet wurde sie Anfang der 1990er-Jahre von einem Freundeskreis, der sich in Leder- und Uniform-Outfits auf den damaligen Partys nicht mehr wohlfühlte; entsprechend kommen viele Gäste in Fetisch-Kleidung, einen Dresscode gibt es aber nicht. Die Veranstalter legen Wert auf HIV- und Aids-Prävention: Kondome und Infomaterial liegen aus, enge Partner sind die Aidshilfe Oldenburg und die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz.
Wer zwischen den Partyterminen Anschluss sucht, findet ihn im Hempels, dem Kneipencafé im queeren Zentrum, das vor allem abends geöffnet hat und gelegentlich auch besondere Partys ausrichtet.