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- Datum
- Donnerstag, 22. Juni 2017
- Uhrzeit
- 19:00 Uhr
- Location/Adresse
-
Schwule Sau
Schaufelder Str. 30a
30167 Hannover
QUEERSTER
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Der Begriff queer verweist auf das utopische Glück, dass die sexuell Anderen ohne Angst verschieden sein können. Gegen seine heutige Verwendung als Sammelbegriff für alle, die sich als irgend von der Norm abweichend betrachten, ist daran zu erinnern, dass er eine Geschichte emanzipatorischer Kämpfe gegen reale heteronormative Unterdrückung transportiert. Die aus gemeinsamer Leiderfahrung bestimmte Einheit der Verschiedenen wird heute durch queeren Aktivismus selbst unterlaufen. Sie soll nun durch autoritäre Abrichtung und Schuldigsprechung Privilegierter, deren Anwesenheit an sich als repressiv erfahren wird, homogenisiert werden: Buße tun, statt Kritik üben, lautet das Gebot. Damit verkehrt hegemoniale queere Theorie wie Praxis die einstigen, emanzipatorischen Ideale in Repression und Reaktion. Dass sich diese als links verstandene queere Politik an der Restauration genuin rechter Ideologien wie die von ursprünglich und wesenhaft getrennten Kulturen beteiligt, bezeugt die Verwandtschaft beider. Hiergegen gilt es, das kritische und fortschrittliche Potential von queer zu restituieren.
Beißreflexe stellt einen aktuellen, kontrovers diskutierten Beitrag zu diesem Anliegen dar. Patsy l’Amour laLove, Geschlechterforscherin und Herausgeberin, und Marco Ebert, Luftfahrtenthusiast und Autor, stellen das Buch vor und problematisieren die Kritik kultureller Aneignung im queeren Aktivismus. Anschließend sind vertiefende Gespräche bei einem Sektchen an der Sau-Bar möglich.
Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen und den AStA der Uni Hannover.
Beißreflexe stellt einen aktuellen, kontrovers diskutierten Beitrag zu diesem Anliegen dar. Patsy l’Amour laLove, Geschlechterforscherin und Herausgeberin, und Marco Ebert, Luftfahrtenthusiast und Autor, stellen das Buch vor und problematisieren die Kritik kultureller Aneignung im queeren Aktivismus. Anschließend sind vertiefende Gespräche bei einem Sektchen an der Sau-Bar möglich.
Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen und den AStA der Uni Hannover.
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